Osterbastelei bei den Seelensteine

Ostereier färben nach sorbischer Art

Kurz vor Ostern waren in den Räumen der „Seelensteine“ fleißige Osterhasengehilfen am Werk. Nachdem die Kinder & Eltern kräftig Puste beim Ausblasen beweisen mussten, wurden die Eier nach sorbischer Art mit Wachs betupft und anschließend gefärbt. Folglich entstanden viele kreative Eier, die die Familien auch in den folgenden Osterfesten an ihre Sträucher hängen können.

Zitat einer Mama. „Das ist nicht nur echt schön, sondern hilft auch enorm beim „Runterkommen“ und gibt mir viel Kraft für das anstehende Osterfest.“

Weihnachtsfeier mit Familien 2016

Traditionelle Weihnachtsfeier im Peißnitzhaus

Am 14.12.2016 fand unsere jährliche Weihnachtsfeier im Peißnitzhaus statt. In besinnlicher Atmosphäre wurde bei Kaffee und selbstgebackenen Plätzchen die Weihnachtsstimmung genossen und sich über das zurückliegende Jahr unterhalten. Neben dem Singen von Weihnachtsliedern konnten die Kinder gegen eine kleine Spende kleine Präsente erwerben und bei der Puppenspieltherapeutin, Antje Wegener, ihren eigenen Zauberstab kreieren. Zum Abschluss ließen sich die Familien noch den leckeren Knüppelkuchen am Lagerfeuer schmecken und traten dann gestärkt den Heimweg an. Wie jedes Jahr war es wieder eine schöne Weihnachtsfeier für unsere Familien gewesen und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Halloween

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Kurz vor Halloween wurde in der Huttenstraße 51 fleißig ausgehöhlt, geschnitzt und gelacht. Kinder, Mütter und Väter gestalteten ihren eigenen Gruselkürbis, den sie stolz am Abend nach Hause trugen.

 

Ferienfahrt auf Kulturinsel Einsiedel

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14 Kinder und Jugendliche der flexiblen ambulanten Erziehungshilfen „Seelensteine“ in Merseburg und Halle nutzten die Möglichkeit zwei erlebnisreiche Ferientage auf der Kulturinsel Einsiedel in der Nähe von Görlitz zu verbringen. Vor etwa 1000 Jahren lebte hier das Volk der slawischen Turiseder, welche beinah in Vergessenheit geraten wäre. Aber aufgrund zahlreicher archäologischer Funde wurde diese Hochkultur wieder entdeckt und ihre verspielten Bauwerke, Landschaftsformen, Skulpturen und Artefakte in faszinierend authentischer Art und Weise rekonstruiert. 500 Meter unterirdische Geheimgänge, verwinkelte Pfade und Hängebrücken laden dazu ein  all´ die Attraktionen und Schätze der Museumsinsel landunter und landüber entdecken zu wollen. Uns ging es da nicht anders. Die lange Autofahrt und lähmende Hitze waren schnell vergessen, als es hieß sich mit einer großen Schatzkarte, Taschenlampen, Wasservorräten zu rüsten und die „Insel“ nach Belieben zu erkunden. So bestaunten wir Hühner, die in Baumhäusern leben, folgten den ominösen Schreien eines Pfaus, siebten Gold, hüpften vorsichtig von Stein zu Stein aus Angst vor der Sprengelanlage oder auch Alle gemeinsam auf einem Riesentrampolin. Wir quetschten uns „todesmutig“ durch stockfinstere Tunnelgänge, kühlten unsere erhitzen Köpfe in einem „Kältekino“ oder suchten nach einem heftigen Platzregen Unterschlupf und erzählten uns gegenseitig  Witze. Bärenhungrig stürzten wir uns schließlich auf ein Gericht namens „Trollzauber“, das sich der ein oder andere vier Mal schmecken ließ… gern hätten wir uns gleich im Anschluss in unser gemütliches „Behütum“ zum Schlafen gelegt, aber voller Spannung fieberten wir unserem Mitternachtsabenteuer entgegen. Dieses Unternehmen sorgte für so viel Aufregung, dass schon die Vorstellung des externen  „Erschreckt-werdens“ für viel Gruseladrenalin und Puddingknie sorgte. Meist entpuppte sich das „Monster“ als streunende Katze oder wehendes Ästlein im Mondenschein. Nach dieser nächtlichen Wanderung durch den Troll-Elch-und-Feenwald schliefen bald alle  Abenteurer tief und fest ein. Am nächsten Tag bewegten wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück im Baumstammlokal schon wie echte „Inselbewohner“ und stürzten uns erneut in die über 5ha große Abenteuerwildnis, bestehend aus einem Zauberschloss, Kinderabenteuerwildnis mit Puppenstube, Piratenschiff und Baumhäusern jeglicher Art. Hier verweilten wir immer mehr an einzelnen Orten und die Kinder genossen die Möglichkeit sich völlig frei bewegen zu können. Dennoch suchten sie sich immer wieder und lernten sich immer besser kennen. Leider ist die Ferienfahrt sehr schnell zu Ende gegangen, aber der Zauber von „Einsiedel“ wird wohl noch lange anhalten. (Zum Beispiel in Form von Sägespänen in meinem Schlafsack). Jeder einzelne Abenteurer hat hier viel über sich und die Gruppe gelernt und ist bei mancher Mutprobe ein bisschen über sich hinausgewachsen.