Seelensteine

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Was sind die „Seelensteine“?

In der Bundesrepublik wachsen mindestens zwei Millionen Kinder und Jugendliche bei einem Elternteil mit einer schwerwiegenden psychischen Störung auf. Psychische Erkrankungen gelten immer noch als Stigma und werden tabuisiert. Daher wird letztlich auch in vielen Familien versucht, die psychische Störung als Familiengeheimnis zu wahren, wodurch sich der Druck für alle Betroffenen jedoch nur noch weiter erhöht. Nicht selten ist die soziale Isolation der Erkrankten und ihrer Familien die Folge. Nach Einschätzung der WHO wird aufgrund von zunehmendem Leistungsdruck, Überarbeitung und Versagensängsten die Häufigkeit psychischer Erkrankungen, wie Depressionen, in der Zukunft weiter zunehmen. Die Bedeutung, die elterliche Erkrankungen dabei für die Entwicklung von Kindern haben, ist insofern absehbar. Seit 2008 engagieren sich die „Seelensteine“ für Kinder und Jugendliche, deren Eltern seelisch erkrankt sind. Gestartet sind wir als Projekt mit Unterstützung durch die Aktion Mensch.

Erfreulicherweise konnten wir unsere Projektarbeit auch nach der geplanten Laufzeit Ende 2009 fortführen. Unterstützung erhielten wir dabei auch durch die Stadt Halle und den Landkreis Saalekreis.

Der Name „Seelensteine“ symbolisiert für uns die zeitweilige Schwere, die Kinder und ihre Familien tragen, die unter seelischen Belastungen leiden, aber auch die Kraft und die Phantasie aus „Steinen, die einen in den Weg gelegt werden“ etwas Schönes zu bauen.

Als spezialisierte ambulante Erziehungshilfe unterstützen wir unsere Familien bei der Suche nach geeigneten Lösungen in schwierigen Lebenslagen. Die Suche erweist sich häufig als die bekannte Stecknadel im Heuhaufen und erfordert von allen Beteiligten eine hohe Flexibilität und Beharrlichkeit.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Artikel: »Seelensteine« – Eine spezialisierte Familienhilfe für Kinder psychisch kranker Eltern

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