Geschichte

Zur Geschichte der Seelensteine

2007

  • Konzeption/Antragstellung bei Aktion Mensch
  • Unterstützung des Vorhabens durch die Stadt Halle und den Landkreis Saalekreis

2Seelensteine

2008

  • Antragsbewilligung für die Dauer von Januar 2008 bis Dezember 2009
  • zwei Diplompädagoginnen in Vollzeit, eine Kunsttherapeutin (Honorar)
  • Beginn des Aufbaus einer Anlaufstelle für Kinder und Familien, in denen mindestens ein Elternteil von einer psychischen Erkrankung betroffen ist
  • Schirmherrschaft seitens der Stadt Halle und dem Landkreis Saalekreis
  • Öffentlichkeitsarbeit, u.a. Schulprojekt „Verrückt? Na Und!“, Teilnahme Spendenaktion Mitteldeutscher Marathon, Vorstellung des Projektes in verschiedenen Gremien (Jugendhilfeausschuss, Gesundheits- und Sozialhilfeausschuss, PSAG)
  • Projektpräsentation in Vereinen und Beratungsstellen der Stadt Halle und dem Landkreis Saalekreis
  • Aufklärungsarbeit zum Thema seelische Gesundheit
  • Juni 2008 offizielle Eröffnung der Anlaufstelle in der Huttenstrasse 51 in Halle , Beginn der Arbeit mit den Kindern und ihren Familien
  • Mitgliedschaft/Mitarbeit in der BAG „Kinder psychisch kranker Eltern“
  • Mitgliedschaft Dachverband Gemeindepsychiatrie
  • Workshop im Rahmen der Tagung „Kleine Held(Inn)en in Not“ in Magdeburg, 10/2009

Stand 12/2008:
Arbeit mit 6 Familien

2009

  • Ausbau der inhaltlichen Arbeit mit den Familien
  • Beginn des Aufbaus eines Patenschaftsprojektes
  • Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Halle
  • Organisation der Fachtagung „Zwischen den Stühlen“ in Zusammenarbeit mit dem Paritätischen Landesverband Sachsen-Anhalt (09/2010)
  • Organisation einer Ausstellung mit Bildern und Skulpturen der Arbeit der Kinder im Rahmen der Kunsttherapie (Landesverwaltungsamt in Halle)
  • Organisation Filmfestival Ausnahmezustand „Verrückt nach Leben“ in Zusammenarbeit mit dem Verein „Irrsinnig Menschlich e.V.“, der Stadt Halle und dem Landkreis Saalekreis
  • Weiterführung des Schulprojektes „Verrückt? Na Und!“
  • Weiterbildungen, Seminare in Zusammenarbeit mit der Akademie Rosenhof
  • Schulinterne Lehrerfortbildungen zum Thema „Seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“ für Sekundarschulen in Halle
  • Seminareinladung durch den AFET (Bundesverband für Erziehungshilfe e.V.)
  • Fortführung der Mitarbeit in der BAG „Kinder psychisch kranker Eltern“

Stand 12/2009:
Arbeit mit 10 Familien

2010

  • Schließen einer Leistungs-, Entgelt- und Qualitätsvereinbarung (LEQ Vereinbarung) mit der Stadt Halle und dem Landkreis Saalekreis
  • Erweiterung des Teams: 6 MitarbeiterInnen (Diplompädagoginnen, Kunsttherapeutin, systemische Familientherapeutin i.A., Psychologe)
  • April 2010: Eröffnung der spezialisierten Familienhilfe in Merseburg
  • schulinterne Lehrerfortbildung für Grundschulen in Mansfeld-Südharz
  • bundesweite Anfragen nach Seminaren
  • Ausstellungseröffnungen im Sep/Okt. 2010
  • Weiterführung des Schulprojektes „Verrückt? Na Und!“ in Kooperation mit der Stadt Halle (Lokales Kapital „Stärken vor Ort“)

Stand 05/2010:
– Arbeit mit 20 Familien im Rahmen einer sozialpädagogischen Familienhilfe (§ 27(2) KJHG, SGB VIII)
– Betreuung von 7 Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern (Finanzierung über Spenden, weitere 10 Anfragen bestehen)
– ca. 30 Beratungsgespräche für Familien und Fachkräfte monatlich (Finanzierung über Spenden)
– Kunsttherapie für Kinder (Finanzierung über Jugendamt und Spenden)

2011

  • Ausbau der Netzwerkarbeit
  • Erweiterung des Teams auf 7 Mitarbeiter im Mai 2011 (2 Kunsttherapeuten und 5 Pädagogen)
  • Referat „Prävention und gesundheitsfördernde Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern“ im Rahmen der Tagung „Kleine Held(Inn)en in Not“ vom Dachverband Gemeindepsychiatrie in Stuttgart
  • 11/2011 Intensivierung der Ausstellungstätigkeit

Stand 05/2011:
Arbeit mit 38 Familien
6 Schulprojekte (plus 2 Infoveranstaltungen)
1 Lehrerfortbildung
4 Patenschaften

2012

  • Erweiterung sowie Trennung der Teams in zwei eigenständige Einrichtungen Seelensteine Halle (7 Kollegen) und Seelensteine Merseburg (2 Kollegen)
  • Vortrag zum Thema „Was Kinder stark macht. Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern“ in Neudietendorf beim DPWV
  • Fortbildung von Erzieherinnen in Wippra zum Thema Kinder psychisch kranker Eltern
  • Workshop am ASKLEPIOS Fachklinikum Brandenburg
  • Hausinterne Fortbildungsveranstaltung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Merseburg
  • Etablierung einer neuen Hilfeform im Oktober: das Ambulant Betreute Wohnen für psychisch erkrankte Eltern
  • Erweiterung des halleschen Teams bis zum Jahreswechsel 2013 auf 9 Kollegen am Standort Halle

Stand 12/2012:
Arbeit mit 42 Familien
5 Schulprojekte(eine Infoveranstaltung)
10 Patenschaften
2 ABW Hilfen

2013

  • Das Projekt Seelenpaten gewinnt beim bundesweiten Start Social Wettbewerb einen der mit 5000 Euro dotieren Preise  und reist zur feierlichen Übergabe ins Kanzleramt nach Berlin
  • Etablierung von zwei neuen therapeutischen Angeboten:
    – das therapeutische Puppenspiel für die Kinder psychisch erkrankter Eltern sowie die
    – aufsuchende Familientherapie für die betreffenden Familien
  • Erweiterung des halleschen Teams auf 12 Kollegen
  • Eröffnung der Kontakt- und Beratungsstelle Tabu la rasa im Oktober, finanziert durch die Stadt (eine 10 h Stelle) und durch Eigenmittel des Trägers, so ist wieder niedrigschwellige Arbeit wie zu Beginn der Seelensteine möglich
  • 1 klinikinterne Fortbildung an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie der Martin Luther Universität zum Thema „Kinder psychisch kranker Eltern“
  • Etablierung eines psychoedukativen Gruppenangebots für Patienten der Uniklinik für Psychiatrie

Stand 09/2013:
Arbeit mit 55 Familien
12 Schulprojekte
22 Patenschaften

2014

  • Erweiterung des Teams auf 15 Kollegen (5 davon mittlerweile mit abgeschlossener oder laufender familientherapeutischer Ausbildung)
  • Finanzierung einer halben Stelle in der Tabu la rasa Beratungsstelle
  • zwei weitere hausinterne Klinikfortbildungen in halleschen Psychiatrien
  • Artikel „Seelensteine: eine spezialisierte Familienhilfe für Kinder psychisch kranker
    Eltern“ in der Zeitschrift Jugendhilfe 52 (3/2014)

Stand 10/2014:
Arbeit mit 65 Familien in der Familienhilfe
50 Familien fanden Unterstützung durch die Beratungsstelle
5 ABW Hilfen
12 Schulprojekte (davon eins in einer Grundschule)
Paten 26 (15 Patenschaften in der Vermittlungsphase)
Familienfahrt nach Gohrau

2015

  • Erweiterung des Teams auf 17 Kollegen
  • Bereicherung der fachlichen Spezialisierung des Teams um den Marte-Meo-Therapist
  • 3 Kunsttherapieausstellungen: in der Geschäftsstelle der TWSD in Sachen-Anhalt GmbH, im ASD Süd sowie im ASD Mitte-Nord-Ost

Stand 01/2015:

Arbeit mit 51 Familien
39 Familien Familienhilfen
3 Einzelfallhilfen
6 Ambulant Betreutes Wohnen-Hilfen
3 aufsuchende Familientherapien
11 Schulprojekte
27 Patenschaften
Ferienfahrt nach Radis

2016

Erweiterung des Teams durch einen neuen Kunsttherapeuten auf 18 Kollegen

  • 2 Kollegen qualifizierten sich zur Traumafachkraft
  • Etablierung einer Kooperation mit der neuen psychosomatischen Abteilung der KJP Merseburg
  • 2 Kunsttherapieausstellungen: im  ASD Süd sowie in der Beratungsstelle Tabu la Rasa

Stand 11/2016: Arbeit mit 55 Familien

42 Familien in der Familienhilfe
3 Einzelfallhilfen
4 Ambulant Betreutes Wohnen—Hilfen
6 aufsuchende Familientherapien
3 Schulprojekte (davon eins mit jungen Leuten aus dem Freiwilligem Sozialen Jahr)
1 Lehrerfortbildung
26 Patenschaften
Ferienfahrt nach Radis

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